{"id":1114,"date":"2018-10-09T16:50:06","date_gmt":"2018-10-09T14:50:06","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.labut.at\/?p=1114"},"modified":"2022-06-29T07:17:40","modified_gmt":"2022-06-29T05:17:40","slug":"erste-gedanken-zu-blog-labut-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.labut.at\/erste-gedanken-zu-blog-labut-at\/","title":{"rendered":"Gedanken zu blog.labut.at"},"content":{"rendered":"
Unter blog.labut.at m\u00f6chte ich mich an ein pers\u00f6nliches Experiment heranwagen. In den\u00a0 nachfolgen Zeilen sollen die ersten Gedanken dazu ein wenig verdeutlicht werden … Auch wenn mir eine Neigung zu literarischen Betrachtungen nachgesagt wird ist es wichtig zu ber\u00fccksichtigen, dass sich hinter meiner f\u00f6rmlichen Rhetorik in Wahrheit massive soziale Mankos verbergen. Die Scheu vor Gruppendynamik und das ungeschickte Verhalten gegen\u00fcber nicht vertrauten Mitmenschen ist ein Teil von mir selbst, der nur allzu gerne bagatellisiert wird. Nicht allzu selten musste ich bereits wahrnehmen , dass ich f\u00e4lschlich als selbstsicherer, etwas abgehobener und sorgenfreier Zeitgenosse wahrgenommen werde. Wer nicht „raunzt“, dem geht es bestens – so \u00e4hnlich k\u00f6nnte man die Sichtweise mancher Ignoranten auf den Punkt bringen.<\/p>\n Durchaus f\u00e4llt es mir nicht allzu schwer einen vorliegenden Sachverhalt in eine ansprechende Form zu gie\u00dfen. Es mag schon vorkommen, dass sich Freunde an mich wenden, wenn es darum geht einen gesch\u00e4ftlichen Brief aufzusetzen – und tats\u00e4chlich kann ich oftmals eine hilfreiche Unterst\u00fctzung zu einer konstruktiven Abhandlung leisten. „Das h\u00f6rt sich beinahe an, als h\u00e4tte es ein Anwalt geschrieben“, wurde ich schon deutlich \u00fcber Geb\u00fchr gelobt.<\/p>\n In dieser wohlgemeinten Aussage liegt aber schon wieder die Krux begraben. Es mag zwar hilfreich sein sich der f\u00f6rmlichen Darstellung bedienen zu k\u00f6nnen, doch gibt es in meiner Ausdrucksweise wenige abweichende M\u00f6glichkeiten. Damit will ich sagen, dass auch pers\u00f6nliche Inhalte einen sehr \u00e4hnlich f\u00f6rmlichen Unterton aufweisen. Der Gesch\u00e4ftsbrief kann zwar zum richtigen Zeitpunkt ein wichtiges Stilmittel sein, er wird zugleich aber als unpers\u00f6nlich und emotionsarm wahrgenommen. Das m\u00f6gen jene Menschen die mich besser kennen respektieren, doch ist es zugleich ein Quell f\u00fcr Mi\u00dfinterpretationen in der Gesellschaft. Meine Rhetorik hat sich verinnerlicht und kommt nat\u00fcrlich nicht nur beim Schreiben sondern auch in Unterhaltungen zum Einsatz.<\/p>\n Der Begriff der „sch\u00f6nen Worte“ wird auch mit dem wenig schmeichelhaften und bewussten Sch\u00f6nreden einer nicht so beschaulichen Situation assoziiert. Es ist mir durchaus bewusst, dass dieser Umstand auch auf meine Ausdrucksweise zutrifft. Wenn ich etwa gefragt werde wie es mir geht oder ob mich etwas belastet wird in den meisten F\u00e4llen ein rhetorisch guter, aber verharmlosender Redeschwall losgetreten, der jeglichen Ausdruck von Emotion und R\u00fccksicht auf sich selbst vermissen l\u00e4sst. In der Psychoeinzeltherapie, welche ich seit 2014 in Anspruch nehme, konnten bereits zahlreiche zwischenmenschliche Probleme – welche zumeist aus meinem konfliktscheuem Verhalten resultierten – auf einen guten Weg gebracht werden.<\/p>\n Eine klinisch-psychologische Begutachtung, der ich mich 2013 erstmalig unterzog, kam unter anderem zu folgender Erkenntnis …<\/p>\n „… besteht auf die Kl\u00e4rung jedes Wortes und jeder Diagnose – die zwanghafte Pers\u00f6nlichkeitsstruktur ist im vertieften Gespr\u00e4ch deutlich pr\u00e4sent.“<\/strong><\/p>\n Nach dieser Selbstreflexion zu meiner Person m\u00f6chte ich aber noch erkl\u00e4ren warum ich das neue Blog eingangs als „pers\u00f6nliches Experiment“ tituliert habe. Nun, das ist gar nicht mal so einfach …<\/p>\n Schauen wir mal, wie es weitergeht ..,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Unter blog.labut.at m\u00f6chte ich mich an ein pers\u00f6nliches Experiment heranwagen. In den\u00a0 nachfolgen Zeilen sollen die ersten Gedanken dazu ein wenig verdeutlicht werden … <\/p>\n
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\nSchon in der Volks- und Hauptschule bescherten mir meine Aufs\u00e4tze eine gute Note im Unterrichtsgegenstand Deutsch. An der Handelsschule konnte ich in Betriebswirtschaftslehre mit brillianten Gesch\u00e4ftsbriefen punkten. In meiner Berufslaufbahn betreute ich nebenbei die Inforedaktion des Unternehmens. Um die Jahrtausendwende war ich Mitbegr\u00fcnder einer Internet-Literaturplattform, welche auch heute noch besteht. Als Hobbyautor habe ich in unterschiedlichen Rubriken rund 300 Beitr\u00e4ge verfasst und manch andere Projekte angedacht.<\/p>\n\n