{"id":1241,"date":"2018-10-30T01:21:08","date_gmt":"2018-10-30T00:21:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.labut.at\/?p=1241"},"modified":"2022-03-10T09:53:57","modified_gmt":"2022-03-10T08:53:57","slug":"psychosomatischer-verlauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.labut.at\/psychosomatischer-verlauf\/","title":{"rendered":"Psychosomatischer Verlauf"},"content":{"rendered":"
In den nachfolgenden Zeilen m\u00f6chte ich meinen psychosomatischen Verlauf reflektieren.<\/strong><\/p>\n Ende November 2010 – mehr als zwei Jahre nach der Diagnose des Hirntumor – suchte ich erstmalig einen Psychologen in dessen Privatordination auf. Nachdem ich meine Probleme offenbar besonders n\u00fcchtern und emotionsarm vorgebracht hatte sah der anerkannte Psychologe vorerst keinen unmittelbaren Handlungsbedarf und es gab auch kein Attest.<\/p>\n Ein Freund, der mir zu dem Termin geraten hatte, war mit diesem Ergebnis wenig zufrieden. Etwa anderthalb Jahre sp\u00e4ter besuchten wir den Psychologen gemeinsam erneut und Sascha nutzte die M\u00f6glichkeit seine Sichtweisen unterst\u00fctzend einzubringen. Nun ergaben sich im Zuge der „klinisch-psychologischen Begutachtung“ unter anderem folgende Diagnosen …<\/p>\n Seit dem Auftreten generalisierter epileptischer Anf\u00e4lle nehme ich Antikonvulsiva ein und suche regelm\u00e4\u00dfig einen Neurologen auf. Das EEG zeigte zuletzt eine \u201eerh\u00f6hte zerebrale Erregungsbereitschaft\u201c, „dysexekutive St\u00f6rungen“ und eine \u201em\u00e4\u00dfiggradige Hirnfunktionsst\u00f6rung beidseits\u201c. Ein Facharzt erkl\u00e4rte mir auf Nachfrage letzteren Begriff mit den Worten, dass \u201enach drei Sch\u00e4del OP\u2019s nichts mehr normal w\u00e4re\u201c.<\/p>\n Erstmalig wollte ich – mit wertvoller Unterst\u00fctzung meiner Haus\u00e4rztin – die M\u00f6glichkeiten einer Psychotherapie sowie einer psychosomatischen Rehabilitation ernsthaft hinterfragen. Ab 1. September 2014 war ich wegen \u201eErsch\u00f6pfungsdepression<\/strong>\u201c \u00fcber sechs Wochen im Krankenstand und begann zeitgleich eine Psychoeinzeltherapie. Bei der anfangs w\u00f6chentlich in Anspruch genommenen Gespr\u00e4chstherapie wurde erkannt, dass sich zahlreiche Verhaltensmuster wie ein roter Faden durch mein gesamtes Leben ziehen.<\/p>\n Infos unter Nach der Verdachtsdiagnose zum Asperger Syndrom (lt. Befundbericht „klare Hinweise auf das Vorliegen eines Symptomenkomplexes im Sinne eines Asperger-Syndroms (F84.5)<\/em>„) wollte ich mich mit den dahinterliegenden Aspekten intensiver besch\u00e4ftigen. In den Jahren 2015\/2016 wurde ich von zwei Fachverlagen dazu eingeladen meine pers\u00f6nliche Geschichte in Buchprojekte zum AS einzubringen. Weitere Infos, pers\u00f6nliche Erinnerungen und Gedanken finden sich unter Ich m\u00f6chte anmerken, dass mein emotionsarmes Auftreten auf viele Menschen bereits den Eindruck vermittelt hat, dass ich alles im Griff h\u00e4tte. Letztlich umschleicht mich nicht selten eine Angst vor mir selbst, dass ich zum wiederholten male falsch wahrgenommen werde.<\/p>\nNovember 2010 \/ Oktober 2012<\/h2>\n
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ab November 2013<\/h2>\n
ab M\u00e4rz 2014<\/h2>\n
Psychische Diagnosen (ab 2014\/2015)<\/h2>\n
blog.labut.at<\/a> – Psychische Diagnosen<\/p>\n
Asperger Syndrom<\/h2>\n
\n aspie.labut.at<\/a>.<\/p>\n
Abschlie\u00dfende Worte<\/h2>\n