{"id":1382,"date":"2019-03-12T16:26:04","date_gmt":"2019-03-12T15:26:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.labut.at\/?p=1382"},"modified":"2022-03-10T11:34:28","modified_gmt":"2022-03-10T10:34:28","slug":"12-maerz-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.labut.at\/12-maerz-2008\/","title":{"rendered":"12. M\u00e4rz 2008"},"content":{"rendered":"

Am heutigen Tag liegt es elf Jahre zur\u00fcck, dass ich mit der Diagnose eines atypischen Meningeom konfrontiert wurde.<\/strong><\/p>\n

Details zu meinem Krankheitsverlauf finden sich unter
\n\"svg\" meningeom.at\/krankheitsverlauf<\/a><\/p>\n

In den nachfolgenden Zeilen m\u00f6chte ich lediglich eine kleine Zeitreise in den M\u00e4rz und April 2008 unternehmen.<\/p>\n

Montag, 10. M\u00e4rz 2008<\/strong>
\nDie seit Monaten fortschreitende Sehschw\u00e4che hatte mir die Arbeit am PC zwar deutlich erschwert, sonst aber zun\u00e4chst keine gro\u00dfen Sorgen bereitet. In der Annahme, dass eine Brille die notwendige Abhilfe schaffen k\u00f6nne, besuchte ich Anfang M\u00e4rz einen Augenfacharzt. Dieser empfahl mir nach ausf\u00fchrlichen Untersuchungen, dass ich zwecks weiterer Abkl\u00e4rung m\u00f6glichst rasch die Augenambulanz eines Krankenhauses aufsuchen solle.<\/p>\n

Dienstag, 11. M\u00e4rz 2008
\n<\/strong>Auf der Augenambulanz best\u00e4tigten sich die massiven Gesichtsfeldausf\u00e4lle und ich wurde einer Magnetresonanztomographie unterzogen. Auch wenn mir Sch\u00e4del MRT’s bereits von der Kavernomblutung im Jahr 2001 bekannt waren glaube ich nicht, dass ich bereits mit einer Verdachtsdiagnose konfrontiert wurde oder mit einer solchen spekuliert hatte. Es wurde mir mitgeteilt, dass am n\u00e4chsten Tag die Befunde besprochen werden sollen.<\/p>\n

Mittwoch, 12. M\u00e4rz 2008
\n<\/strong>In dem Arztbrief vom 12. M\u00e4rz – meinem „Jahrestag“ – fand sich nun folgender Hinweis …<\/p>\n


\n

\"blog.labut.at\"<\/p>\n


\n

… und ich wurde auf die neurochirurgische Abteilung eines anderen Krankenhauses \u00fcberstellt. Ab welchem Zeitpunkt ich realisiert hatte, dass in meinem Sch\u00e4del ein nicht allzu kleiner Tumor wuchert kann ich beim besten Willen nicht sagen. Von einem interessierten Patienten, der sich aktiv mit seiner Krankheit auseinandersetzt, war ich damals noch Lichtjahre entfernt. In einem Arztgespr\u00e4ch erfuhr ich, dass ich am Freitag station\u00e4r aufgenommen werde. Am Wochenende konnte ich das Krankenhaus aber noch verlassen.<\/p>\n

Dienstag, 18. M\u00e4rz 2008<\/strong>
\nBeim ersten chirurgischen Eingriff konnte der Tumor zu einem guten Teil – aber eben auch nicht vollst\u00e4ndig – entfernt werden. Die Biopsie ergab ein atypisches Meningeom des WHO Grad II und die Gesichtsfelduntersuchungen wiesen auf eine Besserung hin.<\/p>\n

Dienstag, 9. April 2008<\/strong>
\nDrei Wochen nach der OP verlie\u00df ich das Krankenhaus in gutem Allgemeinzustand.<\/p>\n

Donnerstag, 24. April 2008<\/strong>
\nEtwas mehr als f\u00fcnf Wochen nach der OP startete ich ohne Rehabilitation wieder in das nicht stressfreie Berufsleben. Der etwas wortkarge Neurochirurg erkl\u00e4rte mir, dass ich \u00fcber die weiteren therapeutischen Schritte beim n\u00e4chsten Ambulanztermin informiert werde. Auf die im November 2008 erfolgte zweite OP sowie die erforderlichen Bestrahlungen m\u00f6chte ich in den heutigen Zeilen nicht n\u00e4her eingehen.<\/p>\n

Den Umstand, dass ich mir die l\u00e4ngste Zeit keine Schw\u00e4chen eingestehen und auch keinerlei R\u00fccksichtnahme einfordern wollte, sehe ich heute zweifellos als \u00e4u\u00dferst problematisch an. Eine Zeit lang sollte ich noch ganz gut funktionieren …<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"

Am heutigen Tag liegt es elf Jahre zur\u00fcck, dass ich mit der Diagnose eines atypischen Meningeom konfrontiert wurde. <\/p>\n

Weiter<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-1382","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-rueckblicke","generate-columns","tablet-grid-50","mobile-grid-100","grid-parent","grid-50"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1382","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1382"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1382\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2708,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1382\/revisions\/2708"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1382"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1382"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.labut.at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1382"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}