Symptome einer Depression

In den nachfolgenden Zeilen möchte ich die Symptome einer Depression für mich selbst zu hinterfragen versuchen.

Als Basis bediene ich mich der Informationen in der freien Enzyklopädie unter
de.wikipedia.org – Depression

Demnach wird empfohlen für eine Diagnose nach ICD-10 zwischen Haupt- und Zusatzsymptomen zu unterscheiden. Von einer leichten Depression spricht man bei zwei Hauptsymptomen und zwei Zusatzsymptomen. Eine mittelschwere Depression läge bei zwei Hauptsymptomen und drei bis vier Zusatzsymptomen vor.

Hauptsymptome (auszugsweise)

  • Gedrückte, depressive Stimmung
  • Interessensverlust und Freudlosigkeit, Verlust der Fähigkeit zur Freude oder Trauer
  • Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit

Zusatzsymptome (auszugsweise)

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Schuldgefühle und Gefühle von Minderwertigkeit
  • negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit

Schleichend macht sich eine verminderte Konzentrationsfähigkeit bemerkbar, wenngleich ich eine rasche Ermüdung oft zu überspielen versuche. Der verminderte Appetit ist in meinem Fall auch durch die Anosmie begünstigt. Inwieweit das stark ausgeprägte Verlangen nach sozialem Rückzug mit einem verminderten Selbstwertgefühl oder auch einer gedrückten Stimmung zu assoziieren ist traue ich mir nicht einzuschätzen.

Mögliche weitere Symptome (auszugweise)

  • mangelnde Fähigkeit, emotional auf die Umwelt zu reagieren
  • frühmorgenliches Erwachen, mindestens zwei Stunden vor der gewohnten Zeit
  • Morgentief
  • psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit
  • deutliche Appetitlosigkeit
  • Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme

Bei der mangelnde Fähigkeit emotional auf die Umwelt zu reagieren sollte das Asperger Syndrom mitberücksichtigt werden. Ein möglicher Zusammenhang könnte auch zu der als Hauptsyndrom definierten verlorenen Fähigkeit zur Freude oder Trauer bestehen. Ja, so etwas würden mir manche Menschen durchaus nachsagen. Das frühmorgendliche Erwachen kann ich in den letzten Monaten bis Jahren beobachten.

Unter blog.labut.at finden sich jene Diagnosen, welche von einem Psychiater nach ausführlichen Anamnesegesprächen bei mir gestellt wurden. Es ist mir wichtig, dass ich seit dem Herbst 2014 auf eine psychotherapeutische Unterstützung zurückgreifen kann.

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